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Zeitwohnen richtig vermieten: Ausstattung, Möblierung & Buchungstrends im Überblick

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Energiekosten senken im Winter – simple Maßnahmen mit echtem ROI

 LED, Thermostat, Dichtungen & Co. – was sich für Solo-Hosts wirklich lohnt.

Der Winter treibt zwei Kurven zuverlässig nach oben: die Heizkosten und den Puls beim Blick auf die Abrechnung. Die gute Nachricht: Du brauchst keine Großinvestitionen. Ein paar kleine, machbare Schritte senken die Kosten spürbar – und zahlen sich schnell aus. Hier sind die effektivsten Hebel, samt Rechenbeispielen zum Anpassen.





1) LED statt Stromfresser – der Sofort-Gewinn

Halogen- oder alte Energiesparlampen gegen LED tauschen ist der schnellste No-Brainer.

  • Warum: LED braucht ca. 80–90 % weniger Strom bei gleicher Helligkeit.

  • Beispielrechnung: 50 W Halogen → 5 W LED spart 45 W.
    Winternutzung: 5 Std/Tag × 120 Tage ≈ 600 Std.
    Ersparnis pro Leuchtmittel: 0,045 kW × 600 h = 27 kWh.
    Bei 0,35 €/kWh ≈ 9,45 € pro Winter pro Lampe.
    Kostet die LED 4 €, ist sie nach wenigen Wochen drin.

  • Praxis: Helle, warmweiße LEDs (2700–3000 K) für Wohn-/Schlafbereiche, neutralweiß (4000 K) in Küche/Bad. Alte Leuchtmittel sammeln und fachgerecht entsorgen.

Mitnehmen: 10 Halogen-Spots ersetzen = rund 94 € Ersparnis pro Winter – bei Materialkosten um 40–60 €.

2) Thermostat-Disziplin – kleine Grade, große Wirkung

Heizung ist der dickste Kostenblock. Zwei Dinge wirken sofort: Zieltemperatur realistisch wählen und zeitlich steuern.

  • Setpoint senken: Pro 1 °C weniger Raumtemperatur sparst du grob 5–7 % Heizenergie (Richtwert).

  • Zeitfenster: Wenn tagsüber niemand da ist: Temperatur 2 °C absenken und 60–90 Minuten vor Rückkehr wieder hochfahren.

  • Smart muss nicht „Smart Home“ heißen: Auch ein einfacher programmierbarer Thermostatkopf am Heizkörper (30–50 €) reicht. Keine App nötig.

Mini-ROI: Verbrauch für Raumwärme z. B. 8.000 kWh/Winter → 10 % Einsparung = 800 kWh.
Bei 0,10 €/kWh (Gas/thermisch) ≈ 80 € Ersparnis. Ein 40-€-Thermostat zahlt sich in einer Saison.

Tipp: Radiatoren entlüften (Schlüssel 3–5 €), Möbel nicht direkt davor, Vorhänge nicht über dem Heizkörper – sonst heizt du die Gardine.

3) Dichtungen & Zugluft – warme Luft drin, kalte draußen

Undichte Fenster/Türen sind heimliche Heizkörper – nur in die falsche Richtung.

  • Woran du’s merkst: Zug an der Hand, klappernde Briefklappe, Staubschlieren am Fensterfalz, kalte Kante am Boden.

  • Schnelle Lösungen:

    • Selbstklebende Gummi-Dichtungen (Fenster/Türen),

    • Tür-Bodenschiene oder Bürstendichtung,

    • Zugluftstopper (vor die Tür),

    • Dichtungsband für Briefschlitz.

  • Kosten/Nutzen: Material 20–60 € je nach Umfang; 5–10 % weniger Heizwärmeverlust in vielen Altbau-Setups sind realistisch.

Praxis: Erst die „lauten“ Lecks schließen (Haustür, Fenster mit sichtbarem Spalt), dann Feinarbeit. Nach dem Abdichten Stoßlüften (5–10 Minuten, Fenster weit auf) statt Dauerkippen – so geht Luftaustausch ohne Auskühlen.

4) Warmwasser clever – Komfort halten, Energie sparen

Heißes Wasser ist teurer als sein Ruf. Du senkst Kosten, ohne die Duschlaune zu verderben.

  • Sparduschkopf (6–8 l/min statt 12 l/min):
    Beispiel: 8 Minuten Dusche, 40 l heißes Wasser weniger. Um 35 °C zu erwärmen ≈ 1,63 kWh thermische Energie gespart pro Dusche.
    Bei 0,10 €/kWh ≈ 0,16–0,18 € je Dusche.
    20 Duschen/Woche × 16 Winterwochen ≈ 320 Duschen → ~57 €** Ersparnis**.
    Sparduschkopf kostet ~20 €< 2 Monate amortisiert.

  • Perlstrahler an Waschbecken (Luftbeimischung) senken Warmwasser, ohne dass es „weniger“ wirkt.

  • Boiler/WW-Speicher: Effizienz durch Entkalkung und Isoliermantel verbessern.
    (Hinweis: Hygieneregeln beachten; an den WW-Sollwert nur mit Sachkunde drehen.)

5) Kleine Elektro-Hebel – die sich summieren

  • Stand-by vermeiden: TV-Boxen, Deko-Beleuchtung, Ladegeräte an Schaltsteckdosen.
    Rechenbeispiel: 5 W Stand-by × 24 h × 120 Wintertage ≈ 14,4 kWh → ~5 € pro Gerät. Fünf solcher „Zwerge“ = ~25 €.

  • Kühlschrank & Gefrierfach: Gummis prüfen, Eisbildung entfernen (vereiste Fächer ziehen deutlich mehr).

  • Beleuchtung im Außen-/Treppenbereich: Bewegungsmelder statt Dauerlicht.

6) Textil-Tricks & Fenster-Logik – Low-Tech, hoher Effekt

  • Thermo-Vorhänge/Plissees abends schließen → spürbar weniger Kälteabstrahlung.

  • Teppiche auf kalten Böden (Flur, Nähe Eingang) – gefühlte Temperatur +1 °C, oft reicht das, um den Regler nicht weiter aufzudrehen.

  • Tag/Nacht-Routine: Tagsüber Sonne rein, abends abdunkeln.

7) Gäste freundlich „mitnehmen“ (ohne erhobenen Zeigefinger)

Ein kurzer, wertschätzender Hinweis in der Gästemappe oder der Willkommensnachricht hilft, ohne knauserig zu wirken:

„Kleiner Wärmetipp: Einmal Stoßlüften ist besser als stundenlang gekippt – so bleibt’s gemütlich. Heizung bitte nicht mit Vorhängen verdecken, dann arbeitet sie effizienter. Danke!“

Optional ergänzt um: „Wir nutzen LED-Licht und dichte Fenster – gut fürs Klima und Ihre angenehme Raumtemperatur.“

8) Mini-Invests & ihr typischer ROI (Daumenwerte)

  • LED-Set (10 Stück): 40–60 € → ~94 € Ersparnis/Winter → ROI: < 1 Saison.

  • Programmierbarer Thermostatkopf: 30–50 € → ~80 € Ersparnis/Winter → ROI: 1 Saison.

  • Tür-/Fensterdichtungen: 20–60 € → Einsparung stark abhängig, oft 5–10 % der Heizlast → ROI: 1–2 Saisons.

  • Sparduschkopf: 15–25 € → ~58 € Ersparnis/Winter → ROI: 1–2 Monate.

So rechnest du selbst:
Kostenersparnis (€) = Einsparung (kWh) × Preis (€/kWh).
Amortisation (Saisons/Monate) = Invest (€) ÷ Kostenersparnis pro Zeitraum (€).
Setze einfach deine eigenen Preise (Strom/Gas/Fernwärme) und Nutzungszeiten ein.

9) Winter-Check vor jeder Anreise (5-Minuten-Routine)

  1. Heizkörper warm? Keine Luft drin? Vorhang frei?

  2. Fenster-/Türdichtungen ok? Zugluftstopper richtig positioniert?

  3. LED-Leuchtmittel intakt? Außenlicht auf Bewegungsmelder?

  4. Router im Schrank gut belüftet? (Hitze = Effizienzverlust)

  5. Gästetext zum Lüften/Heizen sichtbar?

Fazit

Energie sparen ist kein Verzichtsprogramm, sondern gute Wartung + klare Routinen + zwei, drei Mini-Invests. LED, smarte (aber einfache) Thermostat-Zeiten, dichte Türen/Fenster und ein sparsamer Duschkopf liefern spürbaren Komfort und messbare Ersparnis – oft in derselben Saison. Genau das willst du als Gastgeber: weniger Kosten, gleiche (oder bessere) Gäste-Experience.

Ein Beitrag von Urbanbnb - Ihrem Familienunternehmen für Wohnen auf Zeit.
www.urbanbnb.de 


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